Eisenerzeugung

Den Hochofen gibt es in der einen oder anderen Form seit über 2000 Jahren. In dieser Zeit mußte er sich scharfe Kritik und scharfen Wettbewerb über sich ergehen lassen. Trotz der Neuerungen auf dem Sektor Schmelzreduktion und der Entwicklung des Elektro-Lichtbogenofens verbleibt der Weg über das Hüttenwerk als einzige lebensfähige Option für eine Stahlerzeugung in großem Maßstab. Ein besseres Verständnis des Hochofenverfahrens, eine in höchstem Maße verbesserte Erzaufbereitung, ein erhöhtes Anlagen-Zuverlässigkeits- und Lebensdauerniveau und insbesondere die Erfindung des Blasstahlverfahrens und der Stranggießanlage haben zu der Tatsache beitragen, daß der Weg über das Hüttenwerk immer noch die niedrigsten Kosten pro Tonne garantiert. Mit der weltweit zunehmenden Nachfrage nach Stahl und dem aus aufstrebenden Märkten immer mehr erkennbaren Bedarfsanstieg an hoch-qualitativen Stahlsorten mit optimalen Verformbarkeitsmerkmalen wird der Hochofen weiterhin alle anderen Eisenerzeugungsverfahren überragen.